Rezensionen
【Test】Xfer Records Serum 2: Dramatische Weiterentwicklung nach 10 Jahren. Der absolute König der Wavetables wird zum "wahren Hybrid-Synth"
Bewertung: 4.8 / 5.0
Die "Serum 2" von Xfer Records ist die erste große Aktualisierung des legendären Wavetable-Synthesizers, der den Sound von EDM und modernem Pop maßgeblich geprägt hat, nach etwa 10 Jahren.
Während der intuitive Workflow des Vorgängers (Serum 1) vollständig beibehalten wird, sind in Serum 2 neue "Granular-", "Spektral-" und "Multisampling-" Engines integriert, die eine Weiterentwicklung zu einem wahren Multi-Engine-Hybrid-Synth darstellen. Darüber hinaus wurden Funktionen, auf die Produzenten jahrelang gewartet haben, großzügig integriert: ein dritter Oszillator, ein modulares FX-Rack, ein integrierter Arpeggiator und Clip-Sequenzer.
In diesem Artikel analysieren wir auf der Grundlage von Testberichten von Plugin Nerds, Dubspot, DATABROTH sowie verschiedenen DTM-Foren und vergleichen wir mit der alten Version. [cite: 1, 2, 3]
1. Bewertungstendenzen in verschiedenen Communities und Plattformen
- Reddit / DTM-Community:
- Vollständig kostenloses Upgrade für bestehende Benutzer: Was mit größter Überraschung aufgenommen wurde, ist die "vollständig kostenlose (Free Update)" Bereitstellung für Serum-1-Benutzer. Xfers großzügige Reaktion, dass auch Käufer von vor 10 Jahren die neueste Version kostenlos erhalten, wird hoch gelobt. [cite: 3]
- Volle Abwärtskompatibilität: Da Presets von Serum 1 und Drittanbieter-Packs mit exakt demselben Sound vollständig reproduziert werden können, wird der Punkt hoch bewertet, dass es keine Migrationsprobleme bei Projekten gibt. [cite: 2]
- Musikmedien (Dubspot, Plugin Nerds):
- Bewertung als "neuer Hybrid-Synth, der das alte Serum enthält", nicht nur als reine Funktionserweiterung. Besonders die Möglichkeit, Multisamples und Granular zusammen mit herkömmlichen Wavetables in einem Patch gleichzeitig zu nutzen und zu modulieren, wird als bahnbrechend beurteilt. [cite: 3, 4]
- YouTube-Reviews / Sounddesigner (DATABROTH):
- Die Möglichkeit, zwei Warp-Modi (wie FM oder Phasenverzerrung) gleichzeitig auf einen Oszillator anzuwenden, wird als eine Steigerung der Dimension des Sounddesigns hoch gelobt. [cite: 2]
2. Detaillierter Vergleich zwischen alter Version (Serum 1) und neuer Version (Serum 2)
| Punkt | Serum 1.x (bisherige Version) | Serum 2.0 (neueste Version) |
|---|---|---|
| Synthese-Engine | Nur Wavetable | WT, Granular, Spektral, Multisampling [cite: 3] |
| Anzahl der Hauptoszillatoren | 2 (OSC A / B) | 3 unabhängige (zusätzlich 1 hinzugefügt) [cite: 3] |
| Warp-Modi | 1 pro Oszillator | 2 gleichzeitig pro Oszillator möglich [cite: 2] |
| Filter | 1 Kette | Dual-Filter (pro Stimme) [cite: 4] |
| FX-Rack | Feste Kette (je 1) | Modulares Rack-System (gleiche Effekte mehrfach platzierbar) [cite: 3] |
| Sequenzer | Keiner (ersatzweise LFO) | Integrierter Arpeggiator & Clip-Sequenzer [cite: 1, 3] |
| Preis | $189 | $249 (bestehende v1-Benutzer kostenlos) [cite: 3] |
3. Klangqualität und Leistungsfähigkeit der neuen Funktionen
Serum 2 behält den traditionellen "sauberen und scharfen" Ton bei, kann aber nun auch organische und komplexe Texturen verarbeiten.
- Innovative Multi-Engine: Zusätzlich zur herkömmlichen Wavetable wurden "Granular" zur Erzeugung von Ambient-Texturen, "Spectral" für komplexe Obertongestaltung und "Multi-Sample" zum Importieren von echten Klavieren oder Streichern hinzugefügt. Diese können gleichzeitig gestapelt werden. [cite: 2, 3]
- Dual-Warp-Modus: Auf einen Oszillator können nun zwei Warp-Prozesse gleichzeitig angewendet werden, z.B. FM (Frequenzmodulation) und Phasenverzerrung, was komplexere und unvorhersehbarere Sounddesigns ermöglicht. [cite: 2]
- Arpeggiator und Sequenzer: Mit dem neu integrierten Clip-Sequenzer und dem 32-Schritt-Arpeggiator können eigenständige komplexe rhythmische Patterns und Basslinien sofort erzeugt werden, ohne Noten in der DAW einzugeben. [cite: 1, 3]
4. Bedienbarkeit und CPU-Last
- Weiterentwickelte UI/UX: Trotz der stark gestiegenen Funktionen ist die UI nur etwas breiter geworden und bleibt "das benutzerfreundliche Serum". [cite: 2, 3] Die Modulationsrouting- und Mixer-Ansichten sowie der neue Browser sind übersichtlich in Tabs organisiert. [cite: 3]
- CPU-Last: Bei komplexen Patches, die die neuen Granular- und Spektral-Engines stark nutzen, ist die CPU-Last deutlich höher als bei der alten Version. [cite: 3] In Umgebungen mit geringer Leistung wird empfohlen, die Engines gezielt einzusetzen oder die Freeze-Funktion zu nutzen.
Zusammenfassung der Vor- und Nachteile
Positive Punkte (Pros)
- Großzügiges Update für bestehende Benutzer: Wenn man Serum 1 besitzt, ist das Upgrade völlig kostenlos [cite: 3]
- Überwältigende Engine-Erweiterung: Erweiterung des Sounddesigns durch Granular, Spektral und Multisampling [cite: 2]
- 100% Abwärtskompatibilität: Die riesige Sammlung von Serum-1-Presets kann weiterhin verwendet werden [cite: 2]
- Flexibles FX-Rack: Gleiche Effekte mehrfach anordnen oder paralleles Routing möglich [cite: 3]
- Beibehaltung der Intuitivität: Trotz der vielen Funktionen wird die bisherige Benutzerfreundlichkeit nicht beeinträchtigt [cite: 3]
Punkte, die auffielen (Cons)
- Erhöhter CPU-Verbrauch: Bei starker Nutzung von Granular und Spektral können Patches schwer werden [cite: 3]
- Preisanpassung für Neukunden: Der Listenpreis von $249 stellt eine etwas höhere Hürde für die Erstinvestition dar [cite: 3]
- Unausgereifter Multisampler: Der spezielle Editor ist noch nicht ausgereift, es gibt Verbesserungspotenzial bei Drag-and-Drop-Verhalten etc. [cite: 3]
Gesamtfazit: Der vielseitige Synthesizer, den alle Produzenten von EDM bis Filmmusik benötigen
Serum 2 hat den Mythos der Softwarewelt, dass "Fortsetzungen den Vorgänger nicht übertreffen können", perfekt widerlegt. Der visuelle Workflow, der auch für Anfänger verständlich ist, bleibt erhalten, während tiefe Modulation und Multi-Engines, die mit modularen Synthesizern vergleichbar sind, für Fortgeschrittene hinzugefügt wurden. [cite: 3]
Für Bassmusik, Pop, Filmmusik und alle anderen modernen Sounddesigns wird es erneut zum Standard für die nächsten 10 Jahre.
Weitere Details zum Produkt und den Download der Testversion finden Sie auf der offiziellen Xfer Records-Website.