Arturia Pigments 7
Preisverlauf
| Datum/Uhrzeit | Preis | Listenpreis | Rabatt | Angebot endet |
|---|---|---|---|---|
| 2026-08-20T21:22:32.843015+00:00 | ¥25,960 | — | — |
Rezensionen
【Testbericht】Arturia Pigments 7: Der farbenfrohe und sich ständig weiterentwickelnde Premium-Multi-Engine-Synthesizer
Bewertung: 4,8 / 5,0
Arturia Pigments Offizielle Seite präsentiert „Pigments“ – einen der modernsten Flaggschiff-Software-Synthesizer, der Wavetable, Virtual Analog, Sample & Granular, Harmonic (additive Synthese) und Modal (physikalische Modellierung) frei kombinieren kann.
Mit der neuesten Version „Pigments 7“, die nach den Vorgängerversionen (v4–v6) erschienen ist, wurden neue Filter, eine überarbeitete Filter-FM, der Degradationseffekt „Corroder“ und ein neu gestalteter Play-Bereich hinzugefügt. Damit wurden die bisherigen Schwächen – „Charakter und Kantigkeit des Klangs“ – deutlich verbessert.
In diesem Artikel bieten wir einen ausführlichen Testbericht mit Vergleich zu älteren Versionen, basierend auf KVR Audio Forum, Reddit-Community, MusicTech sowie Synth Anatomy und verschiedenen YouTube-Testberichten.
1. Bewertungstendenzen in Communities und auf Plattformen
- Reddit (r/synthesizers):
- Das größte Lob erhält Arturias Unternehmensphilosophie, allen Käufern von der ersten Version bis zur neuesten kostenlose Updates (Free Update) anzubieten.
- Die farbcodierte visuelle Modulations-Routing und die intuitive UI/UX werden als „das unterhaltsamste Sounddesign in modernen Softsynths“ überwältigend unterstützt.
- KVR Audio Forum (KVR Forum Pigments 7 Thread):
- Die Flexibilität, eigene Samples zu importieren und mit Granular- oder Wavetable-Synthese zu kombinieren, wird von Filmkomponisten, Ambient-Künstlern und Sounddesignern gelobt.
- Der in älteren Versionen kritisierte Punkt – „Der Klang ist zu sauber und geht unter“ – wurde durch die Filter-FM und Verzerrungseffekte in v7 gelöst und wird hoch bewertet.
- Gearspace / Ausrüstungs-Enthusiasten:
- Die Möglichkeit, eine Vielzahl von Syntheseformen, vergleichbar mit Hardware-Monstern wie dem Waldorf Iridium, bequem in der DAW zu nutzen, wird positiv hervorgehoben.
- Die algorithmische Generierung des Sequenzers und die breite Klangbearbeitung durch externen Audioeingang (Sidechain) werden geschätzt.
- YouTube-Reviews (Synth Anatomy, Sweetwater):
- Viele Demovideos zu den neuen Effekten „Corroder“, den neuen Filtern und dem verbesserten Play-Bereich wurden veröffentlicht. Das Fazit lautet: „Vielseitig einsetzbar sowohl zum Lernen als auch für professionelle Produktionen.“
2. Detaillierter Vergleich mit älteren Versionen (Entwicklungsweg von v4 bis v7)
Pigments hat mit jeder Version dramatische Fortschritte gemacht.
| Version | Wichtigste neue Funktionen / Verbesserungen | Reaktionen und Bewertungen der Nutzer |
|---|---|---|
| Pigments 4 (2022) | ・MS-20-Filter integriert ・Shimmer Reverb / Super Unison hinzugefügt ・Einführung des ersten Play View und UI-Überarbeitung | Deutliche Verbesserung bei räumlichen Effekten und Charakter für Filmmusik und Synthwave |
| Pigments 5 (2024) | ・Unterstützung für Multi-Core-CPU ・Generativer / algorithmischer Sequenzer ・Unterstützung für externen Audio-Sidechain-Eingang | Die bisherige CPU-Last wurde erheblich reduziert, die Phrasengenerierung wurde revolutioniert |
| Pigments 6 (2025) | ・Modal-Synthese-Engine hinzugefügt ・Resonanzdarstellung für physikalische Modellierung ・Neue Filter und erweiterte Effekte | Akustische, metallische und perkussive Klänge kamen hinzu, der Ausdrucksumfang wurde erweitert |
| Pigments 7 (neueste) | ・Neue Filtergruppe & umfassende Überarbeitung der Filter-FM ・Corroder-Effekt (Kombination aus Bitcrush und Sättigung) ・Überarbeiteter Play-Bereich und verbessertes Ansprechverhalten der Hüllkurven ・Weitere Optimierung der CPU-Effizienz | Ermöglicht das Hinzufügen von „Rauheit, Fülle und Vintage-Charakter“ zum Klang – ein Synthesizer ohne Schwächen |
3. Klangqualität: Vielseitigkeit und Gewinn an „Charakter“
Pigments war ursprünglich für sehr saubere, klare und breite moderne Klänge bekannt. Mit dem v7-Update kann nun auch „analoge Fülle und Rauheit“ frei gesteuert werden.
- Kombination mehrerer Engines: Durch die Kombination verschiedener Syntheseformen in Engine 1 und Engine 2 (z. B. Wavetable in Engine 1, Granular/Sample in Engine 2, plus Sub-Oszillator und zwei Rauschgeneratoren in der Utility-Engine) entstehen einzigartige Hybridklänge.
- Leistungsstarker Filterbereich: Neben klassischen analogen Filtern wie SEM, Matrix 12, Mini und MS-20 ermöglicht die in v7 überarbeitete Filter-FM einfache Erzeugung von dreckigen, aggressiven Obertonschwankungen.
- Räumliche Effekte und Verzerrung: Hochwertige Delays, Shimmer-Reverb, Multiband-Kompressor – basierend auf Arturias eigenständigen Effekt-Plugins – sowie der neue Effekt „Corroder“ in v7 ermöglichen die Klanggestaltung direkt im Synthesizer.
4. UI, Bedienbarkeit und Workflow
Der größte Reiz von Pigments liegt in der „visuellen Klarheit“.
- Farbcodierte Modulation: Jede Modulationsquelle (LFO, Function, Random, Combiner usw.) hat eine eigene Farbe. Der Modulationsgrad an einem Regler ist sofort anhand eines ringförmigen Animationsbogens erkennbar.
- Überarbeiteter Play-Bereich: Für Anfänger und Preset-Liebhaber, die von der Tiefe des Sounddesigns überwältigt sein könnten, gibt es eine Ansicht, in der nur die wichtigsten Makroparameter, Filter-Cutoff und Effektmengen einfach bedient werden können.
5. CPU-Last und Stabilität
Wie auch im MusicTech-Testbericht erwähnt, verbraucht Pigments bei Granular-Synthese, vielen Effekten und vielen Stimmen eine gewisse CPU-Leistung. Dank der in v5 eingeführten Multi-Core-Unterstützung und der DSP-Optimierung in v7 läuft es jedoch auf modernen Multi-Core-CPUs (Apple Silicon, aktuelle Intel/AMD) sehr stabil.
Zusammenfassung der Vor- und Nachteile
Positive Aspekte (Pros)
- Unübertroffener reibungsloser Workflow: Intuitive Modulationszuweisung und ausgefeilte GUI
- Vielfältige Syntheseformen: Wavetable, VA, Granular, Harmonic, Modal – alles in einem
- Große Updates immer kostenlos: Überwältigende Unterstützung für Bestandskunden
- In v7 verstärkter Klangcharakter: Punch und Fülle durch Filter-FM und Corroder
- Hervorragender generativer Sequenzer: Inspirationsquelle durch Polyrhythmik und Zufallsgenerierung
Kritikpunkte (Cons)
- Nur zwei Haupt-Engine-Slots (Fortgeschrittene wünschen sich 3–4 Slots)
- Einbettung eigener Samples beim Speichern von Presets: Bei der Weitergabe benutzerdefinierter Presets muss die Sample-Verwaltung beachtet werden
- CPU-Verbrauch bei hohen Last-Einstellungen: Bei hochauflösender Granular-Synthese oder komplexen Effekt-Stacks entsprechend hohe Last
Gesamtfazit: Ein unverzichtbarer All-in-One-Synthesizer für die moderne Musikproduktion
Pigments 7 balanciert die Verständlichkeit von Serum und Vital, die Flexibilität von Phase Plant und die Klangfülle von Omnisphere auf hohem Niveau aus und ist „einer der am weitesten entwickelten Software-Synthesizer der Gegenwart“.
Ob EDM, Pop, Filmmusik, Ambient oder Videospielmusik – Pigments 7 eignet sich als Hauptsynthesizer für jedes Genre. Die Demo-Version und der Kauf sind über die offizielle Arturia-Website zugänglich.